Mit Fünfzig als Wiedereinsteiger aufs Motorrad.

zeigt mich beim Kaffee trinken
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Herzlichen Glückwunsch. Mit 50, wie die meisten Männer, wieder aufs Motorrad und Freiheiten ausleben. Das ist der Wunsch vieler – auch meiner. Auch Deiner?

Dann wäre die Frage was für Dich die „richtige Maschine“ ist. Gibt es das überhaupt? Ich schätze ja, denn ich habe mir mein Motorrad nach PS und Preis rausgesucht. Die Geschichte zum Werdegang zum Führerschein und Motorrad hatte ich hier ja schon beschrieben.

Ausflüge, Touren und Reisen mit dem Motorrad

Ob nun ein kleiner Ausflug, eine 300 km Tour oder eine über mehrere Tage – oder Wochen – andauernde Reise. Schutzkleidung und die Wahl der Mitnahme (Gepäck, Getränke etc.) sollte immer im Gedankengang der „Planung“ immer Berücksichtigung finden.

Schutzkleidung ist teuer – ja, aber die hat für uns „Alten“ zwei Aspekte. Zum einen Schutz vor dem Fahrtwind und zum anderen Schutz unserer alten Knochen.

Bei Gepäcksystem ist es äußerst wichtig auf Wasserdichtheit. Hier hatte ich schon die Erfahrung machen müssen, das ein sehr starker Regen auch meine verpackten Klamotten durchtränkt haben. Kein schönes Erlebnis. Daher verwundert es mich immer wieder, das Motorradläden wie Louis oder Polo (u.a.) Gepäcksysteme verkaufen die nicht wirklich Wasserdicht sind. Klar, es gibt dann „überziehhauben“. Die sehen scheiße aus, flattern und schützen meist nicht wirklich, das das „Wetter“ vom Reifen ein zweites mal an Gepäck gelangen.

Suzuki GS500, Bj.98 - Reisefertig
Moto-Details (nicht wasserdicht!)
50 Ltr.“Seesack“ (Wasserdicht)
Suzuki GSF600 -Bandit- Reisefertig bepackt.
Rhinowalk-System. 100.ltr. (Wasserdicht)

Über 50.000 Kilometer in 5 Jahren.

Suzuki GS500e
Yamaha XJ600
Suzuki GSF 600

 

 

 

 

 

56.580 km. in fünf Jahren. Den einen Monat in 2020 zähle ich nicht als Jahr. Und auch 2026 beginnt die Saison ja erst jetzt wirklich. Den Text schreibe ich heute – 07.06.2026 – kurz vor einer weiteren Reise ins Erzgebirge mit der Suzuki GSF600 (Bandit).

Sammlung von Gefährdungssituationen und Dummheiten.

Eins muss uns immer begleiten ohne einem Angst zu machen. Wir sind nur eine schmale Silhouette die mit dem Sonnenstand, Wachsamkeit anderer  und sonstigen Wetterlagen direkt unsichtbar werden!!! Siehe auch diesen Artikel (mit Video)

Und dann sind wir ja noch selbst eine „Gefahr“ durch eine übermütigen Fahrweise, falsche Kurvenlinie oder einfache Überschätzung einer Situation. Diese Erfahrungen wirst Du machen -versprochen!

Poposchmerz und Handaua

Wenn ich die Tour mit all den Ausblicken, Düften und dem Motorradsound genießen kann ist die Welt so klein und ich fühle mich frei. Frei von Gedanken, frei von Verpflichtung, frei von Sorgen. Ich muss nun allerdings meine Sitzbank mal neu polstern lassen, denn nach ca. 80 km fängt es am Popo unangenehm zu werden. Das Polster ist durch. Ersatzweise habe ich mir eine Fahrrad-Polster-Hose (zum drunterziehen) gekauft – lass es, ist Sinnlos. Nun, für die bevorstehende Reise (ca. 2.300 km) habe ich ein Luft/Schaumpolster zum draufschnallen zugelegt. Das geht.

Wenn ich alleine unterwegs bin, kann ja alle 60-70 km eine kleine Kaffeepause machen – und hier gleich mal ein kleiner Tipp, nimm Dir ein Getränk mit. Denn, die schönsten Ecken mit Ausblick für eine Pause bieten zu 99% keine Möglichkeit ein Kaffee oder Kaltgetränk zu erwerben. Und ständig nur an Tankstellen eine Pause einzulegen… Boah… ohne „Ausblick und Ruhe“.

Noch ein Tipp am Rande: Wenn Dir die Hände schmerzen, sitzt Du falsch! Und stützt Dich wahrscheinlich zu sehr auf Dein Lenker auf. Dieser ist aber nicht zum festhalten gedacht, sondern als Impulsgeber für Deine Fahrrichtung. Versuche Dich so hinzusetzen das Du gefühlt schon fast Freihändig fährst. Also den Lender nur sanft halten. Und tada …. weg isser, der Handkrampf.

Tipps für unsere Ausfahrt

Wie lange werde ich brauchen, Pausen und Sehenswürdigkeiten, sowie die Kosten. Hierzu habe ich schon mal einen Text verfasst und verweise nun mal darauf ( Solo-Motorradtour ). Ich muss ja nicht alles immer neu schreiben. Und nun wünsche ich uns immer schönes Wetter, gute Laune und viel Fahrspaß.

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3 Kommentare

  1. Danke für Deinen Beitrag. Auch ich bin über Fünfzig und habe vor einen Monat die Maschine gekauft. Es wurde eine Honda CB Four von 1978 mit 37PS. Feine Maschine. Tolzer Besitzer. Allerdings suche ich noch nach der richtigen Kleidung. Eine Lederkombi für diese Maschine finde ich übertrieben und Textil für zu wuchtig. Was trägst Du?

    1. Hallo Wolfgang.
      Mittelschwere Motorrad-Sneaker, Motorradjeans von John Doe, Textiljacke von Büse, Handschuhe und Helm. Du kannst anstatt einer Jacke auch ein Motorrad-HEMD mit Protektoren von Brubaker, Fastway oder von John Doe kaufen/tragen.

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